Berlin Reinickendorf
Reinickendorf, der Berliner Bezirk, zu dem auch Frohnau gehört, wurde erstmals im Jahre 1345 urkundlich erwähnt. Damals war Reinickendorf ein Dorf, das aus dreizehn kleineren Bauernhöfen bestand.
Im Jahre 1920 wurde Reinickendorf als zwanzigster Verwaltungsbezirk im Zusammenschluß verschiedener Landgemeinden gegründet. Heute besteht der Bezirk aus neun Ortsteilen: Reinickendorf, Wittenau, Tegel, Hermsdorf,Lübars, Heiligensee, sowie aus Konradshöhe, Frohnau und Waidmannslust.
In Berlin-Reinickendorf befinden sich die Gewässer Tegeler See, der Heiligensee, die Havel sowie viele kleinere Gewässer. Vorwiegend gewerblich geprägt sind Gebiete in Tegel und Borsigwalde. Hermsdorf, Frohnau und Heiligensee bestechen durch ihre Villen- und Landhausbebauung. Lübars ist das einzige fast vollkommen erhaltene Dorf in Berlin.
Der Bezirk Reinickendorf hat ca. 250.000 Einwohner und steht an zweiter Stelle der bevölkerungsreichsten Bezirke Berlins.
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